koffein kaffee

Koffein und Fitness

Ein Espresso aus der hauseigenen Espressomaschine gehört für viele Menschen zum morgendlichen Ritual dazu. Vor allem für Frühsportler kann ein Kaffee am Morgen zu einer viel höheren Effizienz führen. In diesem Beitrag will ich auf die Wirkung von Koffein auf Sportler eingehen.

 

Was ist Koffein?

Koffein ist ein in der Natur vorkommender Stoff, der anregend auf unser Gehirn und Nervensystem wirkt. Der chemische Name für Koffein lautet übrigens Trimethylxanthin. Außerdem ist Koffein mit stärkeren Drogen wie Amphetamin, Kokain und Heroin verwandt. Und zwar so, dass alle die gleichen biochemischen Mechanismen im Gehirn ausnutzen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man nach mehreren Tassen Kaffee das Gefühl von Aufgedrehtheit verspürt.

In Reinform ist Koffein als weißes Pulver mit einem sehr bitteren Geschmack vorzufinden. Zudem wird es medizinisch verwendet, um das Herz anzuregen und zur Beschleunigung der Urinproduktion, da es leicht abführend wirkt.

Schon im frühen Mittelalter sind die Menschen auf den Geschmack von Koffein gekommen. Erste Erwähnungen für seine stimulierende Wirkung lassen sich auf das 8. Jahrhundert zurückverfolgen. Seit dem 14. Jahrhundert wird Kaffee und Tee regelmäßig in Europa und Asien gehandelt. Aber wahrscheinlich wurde die Pflanze schon seit Anbeginn der Menschheit als Arzneimittel verwendet.

 

Koffein im Training

Koffein kann ein wahres Wundermittel sein, wenn es darum geht Stärke, Konzentration, Kreativität und Fettverbrennung anzuregen. Koffein beeinflusst sowohl die Physis als auch die Psyche, Körper und Geist. Allerdings ist auch zu beachten, dass Koffein bei jedem Menschen anders wirkt. Eine Studie zeigt nämlich, dass Menschen, die Koffein zu sich genommen haben, deutlich bessere Erfolge in den Bereichen Kreuzheben, Bankdrücken und Kniebeugen erzielen konnten. Außerdem können Radsportler und Läufer dank Koffein eine höhere Ausdauerleistung erbringen. Eine andere Studie zeigt sogar, dass Koffein die Heilung von Muskelkatern beschleunigen kann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass drei von vier Olympia-Athleten regelmäßig Koffein zu sich nehmen.

Ob die gleichen Effekte bei Ihnen selbst erzielt werden können, müssen Sie selbst ausprobieren. Wenn Sie merken, dass Sie deutlich bessere Erfolge erzielen als zuvor, sollten Sie Koffein unbedingt weiter zum Training einnehmen. Beachten Sie allerdings, dass der Körper sich mit der Zeit an Gifte gewöhnt. Wer also täglich Koffein zu sich nimmt, der wird irgendwann nichts mehr von der stimulierenden Wirkung merken.

Die folgenden vier Tipps helfen Ihnen, Koffein optimal im Sport einzusetzen:

 

  • Koffein wirkt angeblich etwa vier Stunden lang. Der größte Effekt lässt allerdings schon nach kurzer Zeit nach. Deshalb rate ich, ungefähr 30 Minuten nach der Einnahme mit dem Training zu beginnen.
  • Es ist bereits bewiesen, dass Koffein nicht dehydrierend auf den Körper wirkt. Allerdings kann Koffein nur dann am besten wirken, wenn genug Wasser im Körper vorhanden ist. Denken Sie also daran, immer genug zu trinken, bevor Sie sich einen Espresso aus der Espressomaschine kommen lassen.
  • Überlegen Sie, wann Sie die Wirkung des Koffeins am meisten brauchen. Falls Sie einmal beispielsweise wenig Motivation fürs Training haben, dann nehmen Sie sich eine Tasse Kaffee und bringen Ihren Körper auf Hochtouren. Konsumieren Sie Koffein also strategisch klug.
  • Viele Menschen reagieren sehr empfindlich, wenn Sie Kaffee auf nüchternen Magen trinken. Sollten Sie merken, dass das auch bei Ihnen der Fall ist, dann trinken Sie Ihren Kaffee lieber nicht auf nüchternen Magen.
wassergymnastik

Wassergymnastik – Ein schonender Sport

In vielen Schwimmbädern wird ein spezielles Wassergymnastik Programm als eine Form von „Aqua-Fitness“ angeboten. Wassergymnastik ist zwar sehr viel anstrengender als die Gymnastik im Trockenen, aber trotzdem bietet Gymnastik im Wasser eine Reihe von Vorteilen.
In den 1990er Jahren wurde diese Form der Gymnastik an der Universität von Nevada erfunden. Dort wurden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Körperbewegungen an Land und an Wasser erforscht. Daraus haben sich dann die verschiedenen Übungen und Bewegungsabläufe entwickelt.

Was ist Wassergymnastik?

Wassergymnastik ist im Grunde ein Bewegungstraining, das meist im brusthohen Wasser durchgeführt wird. Zweck der Übungen ist es, die Kondition zu verbessern, indem Gelenke, Rücken, Sehnen und Muskulatur gezielt trainiert werden. Gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System angeregt.
Zu Beginn ist es oft eine große Herausforderung, bei den gymnastischen Übungen gegen den Wasserwiderstand zu arbeiten. Weil dabei vor allem die Koordination und das Gleichgewicht trainiert werden, eignet sich diese Form der Gymnastik besonders als Rehabilitationsmaßnahme, beispielsweise nach Unfällen.
Ein besonderer Vorteil der Wassergymnastik ist seine gelenkschonende Wirkung, denn im Wasser liegt das Körpergewicht eines Menschen nur bei rund 20 Prozent seines eigentlichen Gewichts, wodurch Muskeln und Knochen sehr entlastet werden.

Welche Arten von Wassergymnastik gibt es?

Zum einen gibt es Wassergymnastik für das reine Freizeitvergnügen. Diese Form wird oft in Freizeitbädern angeboten. Dabei gibt ein Trainer meistens die verschiedenen Übungen vor. Wer möchte, kann aber auch eigenständig seine eigenen Übungen durchführen.
Die zweite Form ist die für therapeutische Zwecke. Diese Variante findet oft Gebrauch als Rehabilitationsmaßnahme, um Beweglichkeit und Koordination wiederherzustellen.

Für wen eignet sich Wassergymnastik?

Eigentlich eignet sich Wassergymnastik für fast jeden Menschen. Kinder können die Übungen ebenso durchführen wie Senioren. Vor allem für Schwangere ist dieser Sport das Ideale, weil Gelenke und Muskeln nicht noch zusätzlich belastet werden. Das selbe gilt für Menschen mit Übergewicht. Wassergymnastik schont nämlich nicht nur die Gelenke, sondern erhöht auch die Fettverbrennung. Ungefähr 400 Kalorien werden pro 30 Minuten verbraucht. Auch bietet sich Wassergymnastik hervorragend für den Einstieg in den Sport an.
Babys profitieren ebenfalls von den Übungen im Wasser. Dabei werden gezielt Koordination von Augen und Händen geschult, sowie der Gleichgewichtssinn verbessert.
Besondere Vorsicht ist geboten bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hierbei sollte unbedingt zuvor der Arzt konsultiert werden.

Wo kann Wassergymnastik durchgeführt werden?

In der Regel wird Wassergymnastik in einem Schwimmbad durchgeführt. Wer ein guter Schwimmer ist, kann die Übungen sogar an einem See oder im offenen Meer ausführen. Gesagt sei aber, dass beides eine sehr große Herausforderung ist, weshalb ein gewisses Können und Kondition vorausgesetzt ist. Deshalb sollten sich Anfänger zunächst im Schwimmbad oder im Swimming-Pool darauf vorbereiten.

ski

Fit für die Piste

Bald ist es endlich wieder soweit: Der Winter kommt und die Ski werden ausgepackt. Endlich wieder die kühle Winterluft und das herrliche Bergpanorama genießen können.
Skifahren ist für viele Menschen ein sehr großer Spaß und unverzichtbar im Winter. Aber so groß der Spaß auch sein mag, mit Skifahren ist auch schwere körperliche Anstrengung verbunden – es ist schließlich auch eine Sportart. Und weil es eben eine Sportart ist, kann es auch genauso gut schnell gefährlich werden. Deshalb sollte man nie ohne ausreichende Vorbereitung auf die Piste gehen. Vor allem Skigymnastik hilft dabei, den Körper auf das Skifahren vorzubereiten. Dadurch kann der Gefahr einer Verletzung entgegengewirkt werden. Mit den folgenden Übungen können Sie sich optimal auf die Piste vorbereiten. Diese sollten mindestens 2 bis 3 mal pro Woche durchgeführt werden.

Erste Übung: Kniebeugen

Kniebeugen sind allgemein bekannt als die Klassiker der Beinübungen. Da die Beine beim Skifahren permanent einer starken Belastung ausgesetzt sind, ist diese Übung besonders wichtig. Besonders das Knie wird beim Skifahren gefordert, weshalb Bänderrisse zu den häufigsten Gefahren auf der Piste zählen. Also müssen die Knie schon im Vorhinein besonders gut auf die Belastung vorbereitet werden. Führen Sie 15-20 Wiederholungen bei 3 Sätzen aus.

Zweite Übung: Abfahrtshocke

In flachen Pistenabschnitten wird generell in die Hocke gegangen, um möglichst wenig Geschwindigkeit zu verlieren. Wer auf diese Position nicht vorbereitet ist, muss mit Oberschenkelkrämpfen rechnen. Deshalb ist es absolut wichtig, sich schon vorher auf die Belastung vorzubereiten. 40 Sekunden diese Position halten bei 3 Sätzen mit einer Pause von 1 Minute zwischen den Sätzen.

Dritte Übung: Bauchheber

Auch die Bauch- und Rückenmuskulatur ist wichtig fürs Skifahren. Beim Bauchheber werden genau diese trainiert. Dabei wird sich mit dem Bauch nach unten auf den Boden gelegt, der Körper dann nach oben gedrückt, wobei der Rücken gerade gehalten und der Bauch angespannt bleibt. Diese Position wird 20 Sekunden ausgehalten.

Vierte Übung: Der Bergsteiger

Diese Übung trainiert den ganzen Körper und hat sich als eine perfekte Übung zum Skifahren herausgestellt. Vor allem wird die Arm- und Beinmuskulatur gestärkt, aber auch der Rücken und Oberkörper. Zunächst wird in die Liegestützposition gegangen. Dann wird das Becken nach oben geschoben und Knie, Hüfte und Schulter auf einer Ebene gehalten.

Fünfte Übung: Wedel-Hüpfer

Auch diese Übung eignet sich perfekt, um den gesamten Körper auf das Skifahren vorzubereiten. Besonders Beine und Oberkörper werden bei dieser Übung trainiert. Außerdem werden unterschiedlichste Muskelpartien beansprucht, weil beim Wedel-Hüpfen ein hohes Maß an Kondition und Koordination benötigt wird.

Fazit

Wer sich für die anstehende Skisaison optimal vorbereiten will, der sollte möglichst zeitlich damit beginnen sich vorzubereiten. Die vorgestellten Übungen bieten in dieser Hinsicht die optimale Vorbereitung.
Viel Glück und vor allem Spaß auf der Piste!

lupe

Das richtige Ergometer finden

Vom Couchmuffel zum Sportler

Nachdem ich meinen Ehemann nach ewiger Zeit endlich dazu gebracht habe, diesen Sommer mit mir draußen ein wenig Sport zu machen, ist er viel vitaler und aufgeweckter. Wir gehen regelmäßig eine Runde joggen oder drehen mit dem Fahrrad eine Runde, gehen mit ein paar Freunden zum Volleyball spielen und seit neuem wagen wir uns ans Tennis heran. Ich selbst habe genauso wie er noch nie in meinem Leben Tennis gespielt, weswegen es uns doppelt so viel Spaß macht, da wir beide noch unerfahren sind und keiner wirklich besser als der andere ist. Das Problem ist nur, dass der Sommer auch schon bald vorbei ist, dann fallen die meisten Sportarten, die wir zusammen machen, weg. Deshalb wollten wir uns ein Ergometer zulegen, damit wir im Winter nicht einrosten und nächstes Jahr wieder richtig durchstarten können.

Aber beim Kauf eines Ergometers gibt es mehr zu beachten als man zuerst annimmt.

Das richtige Ergometer

Der erste Punkt ist eigentlich selbstverständlich: Die Stabilität und Sicherheit. Das Ergometer muss stabil sein, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist. Ansonsten wackelt es beim Training hin und her und das beeinträchtigt natürlich immens.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Schwungmasse des Ergometers mindestens acht Kilogramm beträgt. Beim Treten sollte alles flüssig laufen und keine Geräusche zu hören sein.
Man sollte sicherstellen, dass der Trainingscomputer leicht zu bedienen und vor allem übersichtlich ist, so dass die wichtigsten Werte, also die Trainingszeit, die Pulsfrequenz, die Leistung pro Watt und die Umdrehungen pro Minute, stets auf einem Blick zu sehen sind.

Die meisten Ergometer verfügen über einen Handpulssensor. Dieser ist oft aber nicht wirklich genau. Deshalb ist bei einem Puls-Orientiertem Training ein Brustgurt sehr von Vorteil. Dieser liegt nämlich direkt an der Brust an und kann so sehr genaue Angaben geben.

Ein richtiges Ergometer muss auch über ein gutes Bremssystem verfügen. Das Bremssystem reguliert den Widerstand und ist deshalb essenziell für ein erfolgreiches Training.
Für Fortgeschrittenere ist ein Ergometer, das verschiedene Trainingsprogramme anbietet, sehr von Vorteil. Dadurch kann gegen verschiedene Widerstände getreten werden, so dass viel Abwechslung dabei ist – wie beim richtigen Radfahren draußen.

Zu guter Letzt sollte das Ergometer über einen bequemen Sitz verfügen, der auch nach einer Stunde Training noch nicht unbequem wird, denn das wichtigste beim Training ist, dass es einem Spaß macht, aber wem macht ein schmerzendes Steißbein schon Spaß. In diesem Zusammenhang muss das Ergometer einen höhenverstellbaren Sitz und Griff. Eine falsche Rückenhaltung beim trainieren kann zusätzlich zu Rückenproblemen führen.

Unser eigenes Ergometer

Mein Mann und ich haben im Internet ein sehr preiswertes gebrauchtes Ergometer gefunden, das wir auch schon bestellt haben. Da wir ja nur im Winter das Ergometer nutzen werden, um fit zu bleiben, haben wir uns gedacht, dass ein gebrauchtes Ergometer vollkommen ausreicht. Zudem ist es gebraucht noch viel preiswerter, aber trotzdem in einem super Zustand.

Crosstrainer

Fit mit dem Crosstrainer

Der Crosstrainer ist ein Fitnessgerät speziell für das Ausdauertraining. Es findet Verwendung Zuhause oder im Fitnessstudio. Der Crosstrainer trainiert durch seine Bauform wesentlich mehr Hauptmuskelgruppen als der einfache Fahrradtrainer, welcher auf die Beinmuskulatur spezialisiert ist. So findet er immer öfter Verwendung in deutschen Haushalten.

Ein gelenkschonendes einfaches Training

Crosstrainer sind effektiver und besser als Fahrradtrainer. Statistiken belegen, dass sie mit einem Marktanteil von mehr als 50% zu dem beliebtesten Heimsportgerät gehören. Crosstrainer werden oft auch Ellipsentrainer genannt. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihres Berufes viel sitzen müssen, ist der Crosstrainer das perfekte Gerät, da es alle Muskeln fördert, die für den Alltag nötig sind. Für Menschen die gerne Abnehmen wollen ist seine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel besonders interessant. Die Bewegungsmuster auf dem Crosstrainer sind mit denen des Laufens vergleichbar, nur ist der Crosstrainer schonender für die Gelenke. Das liegt an den ausbleibenden Stoßbelastungen wie sie beim Joggen auftreten.

Crosstrainer kaufen – welche Faktoren sind entscheidend

Wie bei jedem Sportgerät gibt es auch beim Crosstrainer einige Dinge die beachtet werden sollten. Sie entscheiden über Schrottgerät oder einem guten Gerät. Wir zeigen nur welche Eigenschaften wichtig sind, präsentieren allerdings keine Testsieger oder sprechen keine Produktempfehlungen aus. Wer direkt auf der Suche nach guten Geräten ist dem wird hier weiter geholfen: Crosstrainer Test 2016

Verschiedene Bewegungsabläufe

Beim Crosstrainer Gerät wird zwischen drei verschiedenen Bewegungsmustern unterschieden.
1. Crosstrainer – Dieses Bewegungsmuster simuliert die Bewegungen wie sie beim Joggen stattfinden.
2. Ellipsentrainer – Hier wird eher das Bewegungsmuster wie es beim Walken stattfindet nachgeahmt.
3. Ellipse + – Hier wird ebenfalls das Walken simuliert, allerdings mit einer größeren Schrittlänge.

Bremssystem

Drei verschiedene Bremssystem Arten werden normal beim Crosstrainer verwendet
1. Magnetbremsen – Hier wird die gesamte Schwungmasse von einem Permanentmagneten gebremst. Die Stärke des Magneten lässt sich einstellen. Hier fehlen die Wattangaben und die Stufen sind nicht geeicht.
2. Induktionsbremsen – Hier wird die Schwungmasse von einem Magnetfeld, das durch eine elektrische Spule erzeugt wird, gebremst. Die elektrische Spannung lässt sich verstellen, was zu einer Änderung der Stärke des Magnetfeldes führt. Hier finden sich Wattangaben und die Stufen sind geeicht.
3. Generatorbremse – Diese Bremse arbeitet wie die Induktionsbremse, nur dass der Strom von der Generatorbremse selbst erzeugt wird. Ein Stromanschluss ist daher nicht mehr nötig.

Die Schwungmasse

Die Schwungmasse sorgt für einen gleichbleibenden Bewegungsablauf. Sie gleicht quasi den fehlenden Schwung wieder aus. Für Crosstrainer empfehlen wir mindestens 18 kg Schwungmasse und für den Ellipsentrainer mindestens 10 kg. Andernfalls ist ein gleichmäßiger Bewegungsablauf nicht garantiert.

Trainingscomputer

Verschiedene Programme und Funktionen sind toll für das Training mit dem Crosstrainer. Zu viele Funktionen allerdings verwirren und sind hinderlich für ein einfaches Training. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer zwar einen Computer hat, aber Sie nicht mit Funktionen bombardiert. Sechs verschiedene Programme sind vollkommen ausreichend.

Pulsmessung

Die Pulsmessung ist vor allem für Einsteiger sehr wichtig. Aber auch erfahrenere Sportler profitieren von der Pulsmessung. Den eigenen Puls immer im Auge zu haben erlaubt es stets in den perfekten Trainingsbereichen zu trainieren. Die Trainingsbereiche unterscheiden sind zwischen „Fit werden“, „Fett verbrennen“, und „Über-/ oder Unterforderung“.

Die Sicherheit

Die Geräte müssen eine große Belastung standhalten – über einen langen Zeitraum und immer wieder. Billige Geräte gehen schnell kaputt und der Sicherheitsaspekt ist nicht gegeben. Bekannte Testinstitute haben sich darauf spezialisiert Geräte hinsichtlich der Sicherheit zu überprüfen. TÜV und GS sind solche. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer möglichst eins oder mehrere dieser Prüfsymbole hat.

Das Training – diese Fehler unbedingt vermeiden

Lesehaltung: Den Kopf keinesfalls in eine Lesehaltung bringen. Dadurch können Verspannungen und Schmerzen in Nackenbereich entstehen. Der Crosstrainer ist nicht dazu geeignet um nebenbei zu lesen.
Hüftknick: Der Bewegungsablauf sollte flüssig und nach vorne ausgerichtet sein. Vermeiden Sie Pendelbewegungen nach außen sonst riskieren Sie Beschwerden in der Wirbelsäule.
Falscher Griff: Nehmen Sie die Griffe fest in die Hände. Nicht nur leicht in die Hände nehmen. So können Sie die Arme kraftvoll einsetzen.
Po rausstrecken: Das Gesäß nicht nach hinten rausstrecken. So fallen Sie schnell ins Hohlkreuz und riskieren Probleme im Lendenwirbelbereich.
Ballenlauf: Versuchen Sie immer möglichst mit dem ganzen Fuß Kontakt zu den Flächen zu haben. Nicht permanent auf den Ballen laufen, wobei dies für kurze Phasen empfehlenswert ist. Es trainiert besonders stark die Waden.

Als Quelle haben wir Ergometer Sport verwendet. Mehr solcher Tipps und Anleitungen finden Sie bei Ergometer Sport. Viel Spaß mit dem neuen Crosstrainer!

Ergometer Laufbänder

Ergometer und Heimtrainer – was ist der Unterschied?

Als ich mich vor einigen Jahren das erste Mal mit dem Thema Heimtrainer und Ergometer auseinandergesetzt habe, war mir nicht klar, worin genau der Unterschied zwischen diesen beiden Gerätegruppen besteht. Wie mir geht es vielen anderen auch. Mit Fragezeichen in den Augen stehen sie vor einer Auswahl an Trainingsgeräten und wissen letztlich nicht, welches das richtige ist.
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Trainingsgeräte auch kaum. Beide Gerätegruppen sind in Form eines Fahrradtrainers, Laufband, Crosstrainer, Rudergerät usw. erhältlich. Dennoch darf sich nicht jeder Crosstrainer auch gleichzeitig Ergometer nennen. Im Folgenden versuche ich ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.

Ergometer – für Sportler und medizinische Zwecke

Wenn wir an ein Belastungs-EKG denken haben wir das Bild eines Menschen auf einem Fahrradtrainer oder Laufband im Kopf, an dessen Körper einige Elektroden befestigt sind. Trainingsgeräte mit denen eine genaue Messung des Pulses möglich ist, sowie eine Widerstandsanzeige in Watt genau vorhanden ist, dürfen für den medizinischen und sportwissenschaftlichen Zweck benutzt werden und sich Ergometer nennen. Hier werden Werte wie der genaue Puls überwacht um die Körperleistung eines Menschen messen zu können. Anders als ein Heimtrainer ist ein Ergometer nicht ausschließlich für den Sport gedacht. Eher soll das Gerät Informationen über die trainierende Person liefern. Diese Informationen werden ausgewertet und für medizinische und sportwissenschaftliche Studien und Untersuchungen verwendet.

Heimtrainer – Sport und Fitness für Jedermann

Bei einem Heimtrainer handelt es sich um ein reines Sportgerät. Dieses kommt in Fitnessstudios, oder in privaten Haushalten zum Einsatz. An einem Heimtrainer kann oftmals der Widerstand verändert werden. Meist ist eine wattgenaue Anzeige jedoch nicht möglich. Wichtig beim Heimtrainer ist, dass die trainierende Person verschiedene Intensitäten einstellen kann. Auch eine Pulsüberwachung ist bei vielen Heimtrainern vorhanden. Diese erfolgt zumeist über Elektroden an den Handgriffen. Der Wert ist jedoch oftmals nicht sehr genau und dient nur der Orientierung, um beim Sport einen gewissen Puls halten zu können. Für medizinische Zwecke ist dieser ungenaue Wert jedoch nicht ausreichend.

Preisliche Unterscheidung und Kategorisierung

Der größte Unterschied zwischen einem Ergometer und einem Heimtrainer ist der Preis. Während Heimtrainer schon bei nur wenigen Euros starten, findet man kaum einen Ergometer im 3 stelligen Bereich. Ergometer sind in der Regel für medizinische Zwecke oder sportwissenschaftliche Studien gedacht und nicht für den Heimgebrauch vorgesehen. Hochleistungssportler beispielsweise, investieren jedoch gerne in ein hochwertiges Ergometer, um ihr Training und ihre Leistungen überwachen zu können.
Auch die Kategorisierung der Trainingsgeräte nach DIN Norm zeigt Unterschiede. Hier sind Ergometer aller Art in der Bezeichnung DIN 32932 A und Heimtrainer aller Art mit der Bezeichnung DIN 32932 B und DIN 32932 C versehen.

gesundes frühstück

Die richtige Ernährung für ein gesundes Training

Für ein gesundes Leben zählen Sport und Ernährung. Beides ist sehr wichtig und sollte aufeinander abgestimmt sein. So holst du das Beste aus dir raus um ein gesundes Leben zu führen. Was du essen solltest ist davon abhängig welchen Sport du betreibst. Manche betreiben eher Muskeltraining, die anderen mehr Ausdauertraining. Je nachdem verändern sich die Prioritäten einer perfekten Makronährstoff-Verteilung dann. Was zu einer guten Ernährung im Zusammenhang mit Sport gehört erfährst du in diesem Ernährungsbeitrag.

Allgemein – gesunde Ernährung

Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird seit vielen Jahren ein Leitfaden rausgegeben der folgende Makronährstoff-Verteilung empfiehlt: 45% Kohlenhydrate, 30% Fett, 25% Eiweiß. So sieht die allgemeine Verteilung aus. Je nach Sportart kann sich diese Verteilung allerdings etwas ändern.

Kohlenhydrate – der schnelle Energieträger

Kohlenhydrate dienen als Hauptenergielieferant im Körper. Er befeuert deine Muskeln und zwar in kürzester Zeit. Fett hingegen braucht viel länger. Außerdem hat der Körper einen Kohlenhydrate Speicher, auf welchen er kurzfristig zugreifen kann. Wer gut trainiert ist hat einen größeren Speicher als jemand der untrainiert ist. Der Speicher liefert Energie für ungefähr 1,5 Stunden.
Es gibt allerdings gute und schlechte Kohlenhydrate. Von guten wird gesprochen wenn sie länger zum Verarbeiten benötigen. Schlechte sind vor allem Zucker die sehr schnell ins Blut gehen und nur kurzfristig Energie liefern. Gute Kohlenhydrate sind langkettig und schlechte Kohlenhydrate sind kurzkettig. Zu den guten Kohlenhydraten zählen Vollkornprodukte, Gemüse oder Kartoffeln. Schlechte sind in Weizenprodukten, Süßigkeiten und Nudeln enthalten.

Vor dem Sport

Am besten füllst du deine Energiespeicher einige wenige Stunden vor dem Training. So garantierst du den besten Trainingserfolg. Sind deine Speicher schon am Anfang relativ leer, wirst du schnell an deine Grenzen stoßen und das ganze Training macht keinen Spaß. Am besten sind Gerichte aus Vollkorn und Gemüse.

Essen während dem Training

Als normaler Freizeitsportler ist das nicht nötig. Du solltest nur auf eine ausreichende Wasserversorgung achten. Mineralwasser oder eine leichte Schorle sind hier am besten geeignet. Bist du in einem Wettkampf ist es nötig während dem Training zu essen. Eine Banane beispielweise liefert die optimale Energie.

Das Essen nach dem Training

Jetzt musst du den Verlust von Mineralien und Flüssigkeit ausgleichen und das so schnell wie möglich. Auch jetzt sind Kohlenhydrate wieder eine gute Lösung. Zusammen mit Eiweiß, welches für den Muskelaufbau zuständig ist, ist das die optimale Kombination. Beispielsweise ein Fischgericht mit Reis.

Joggen als Ausdauersport

Kraft- und Ausdauersport – womit lässt sich Abnehmen

Viele Menschen haben den Wunsch abzunehmen. Leider ist es für viele oft sehr schwer. Kein Wunder bei der heutigen Gesellschaft. Die Lebensmittelindustrie vergiftet uns zunehmend mit ihrer billigen Produktionsweise. Das führt auch zu einem erhöhten Konsum von Billigzucker, der überall versteckt ist. Außerdem macht uns der heutige Überfluss an Lebensmitteln dick. Doch mit einer disziplinierten Ernährung und dazu Sport lässt sich gesund Leben und auch abnehmen. Doch was ist eigentlich besser, Kraft oder Ausdauersport?

Kraftsport und Abnehmen

Vorweg, Kraftsport eignet sich prima für das Abnehmen. Es ist sogar sehr gut, weil dadurch gleichzeitig eine Straffung des Körpers erzeugt wird. Muskeltraining verbrennt viele Kalorien, doch oft macht sich diese Anstrengung nicht oder nur langsam auf der Waage bemerkbar. Das liegt daran, dass ebenfalls viele Muskeln aufgebaut werden und diese wiegen nun mal sehr viel. Trotzdem verschwindet das unleidige Körperfett. Auch wenn man es am Anfang noch nicht sieht. Komm von dem Gedanken weg, dass Abnehmen nur funktioniert, wenn es auch die Waage anzeigt. Wichtig ist, dass du dich zunehmend wohl fühlst und an deinem Körper langsam Unterschiede feststellst. Wenn du Werte benötigst die du verfolgen kannst, dann bieten sich im besten Fall die Umfänge deines Körpers an. Beispielsweise Bauch, Hüfte, Beine, Po und Arme.
Ein großer Vorteil des Krafttrainings ist der Muskelaufbau. Diese Muskeln verbrauchen auch in Ruhephasen konstant Kalorien. Hast du also mehr Muskeln nimmst du quasi sogar im Sitzen ab, bzw. kannst mehr Essen ohne zuzunehmen.

Ausdauersport und Abnehmen

Ebenso ist der Ausdauersport ein wahres Wundermittel des Abnehmens. Damit lassen sich sogar schneller überschüssige Kalorien verbrennen als beim Kraftsport. Das liegt daran, dass beim Ausdauersport vor allem die Fettverbrennung gefördert wird. Auch werden beim Ausdauersport Muskeln aufgebaut, wenn auch nicht so stark und weniger sichtbar. Wer schnell abnehmen will ist mit Ausdauersport am besten beraten, vor allem weil es auch unkomplizierter als Kraftsport ist.

Was ist nun besser?

Beide Varianten sind die besten Möglichkeiten. Es gibt keinen besseren. Jeder Mensch ist anders und bevorzugt eine andere Art des Sportes. Egal welchen du machst, wichtig ist nur dass du ihn machst! Du wirst mit beiden Varianten abnehmen, wenn du gleichzeitig auch auf deine Ernährung achtest. Die Ernährung ist noch wichtiger als Sport, wenn es um überschüssige Kalorien geht. Der Sport hilft beim Abnehmen. Die Ernährung entscheidet ob du abnimmst. Sport ist für ein gesundes und langes Leben unverzichtbar.

Eiweißshake

Eiweißshakes – das solltest du zum Einstieg wissen

Eiweißshakes wird aus Proteinpulver gemacht. Einfach Milch oder Wasser hinzugeben, umrühren und schon ist das Getränk voll mit Proteinen fertig. Besonders bei Kraftsportlern sind diese Shakes beliebt, weil Eiweiß für den Muskelaufbau bzw. allgemeiner die Zellbildung zuständig ist. Kraftsportler haben oft einen hohen Bedarf an Eiweißen. Mit Eiweißshakes lässt sich dieser einfach und unkompliziert decken. Doch Eiweißshake ist nicht gleich Eiweißshake. Welche Unterschiede es gibt und ob sich diese Shakes wirklich lohnen erfährst du hier.

Das Whey Protein

Das Whey Protein, auch Milchprotein genannt, ist das am häufigste vertretene Eiweiß in den Proteinshakes. Grund dafür ist einfach seine hohe Wertigkeit. Gewonnen wird es aus Milch bei der Milchherstellung. Es besitzt alle wichtigen Aminosäuren und ist schnell und einfach für den Magen verdaulich. Dadurch werden alle Nährstoffe und Eiweiße schnell absorbiert um sie im Körper schnell nutzen zu können. Nach bereits einer halben Stunde finden sie sich dann in unserem Blutkreislauf.
Die positiven Wirkungen des Whey Proteins werden mit Steigerung der Kraft sowie des Muskelaufbaus beschrieben. Außerdem verbessern sie die Erholung des Körpers und beschleunigen den Stoffwechsel.
Das Whey Protein selber wird nochmal unterschieden in Konzentrat und Isolat Pulver. Das Konzentrat enthält viele Fette und Laktose, ist dafür aber günstiger. Wenn Sie schon sowas kaufen, dann doch lieber die teurere Variante des Isolats.

Das Soja Protein

Dieses Protein ist besonders für Vegetarier und Veganer geeignet. Außerdem ist es geeignet für Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel. Außerdem enthält es keine Laktose und ist somit auch bei Laktoseintoleranz verträglich. Gewonnen wird es aus der Sojabohne und enthält ebenso alle Aminosäuren.
Das Soja Protein stellt eine pflanzliche Eiweißquelle dar und ist unserer Meinung nach deshalb immer zu bevorzugen. Der Körper kann es viel besser verarbeiten als das Whey Protein. Milch ist nämlich einfach kein natürliches Lebensmittel für den Menschen und sollte wenn möglich gemieden werden.

Das Mehrkomponenten Protein

Bereits im Namen ist zu hören, dass es sich hier um mehrere verschiedene Proteine handelt. Sie sollen so abgestimmt sein, dass sie sich in ihrer gewünschten Wirkungsweise und enthaltenen Nährstoffen perfekt ergänzen. So enthält es schnelle und langsame Proteine. Eine schnelle Wirkung direkt nach der Einnahme sowie eine lang anhaltende Wirkung ist gegeben.

Wie gut sind Eiweißshakes wirklich?

Hier gehen die Meinungen teilweise stark auseinander. Die Industrie und das Internet werben stark für die Proteinshakes. Es lässt sich viel Geld damit verdienen. In ihrer Produktion sind sie günstig. Im Verkauf lässt sich viel verdienen. Vor allem weil der Mensch immer mehr auf den Gesundheits- und Fitnesstrend aufspringt. Klar dass so viele Verkäufer und Werbende von diesen Produkten überzeugt sind – zumindest vor dem Käufer. Ich selbst bin der Meinung, dass sich mit Protein Shakes zwar die Eiweißzufuhr leicht erhöhen lässt. Allerdings bin ich der Meinung, dass bei der nötigen Einnahme von Eiweiß übertrieben wird. Klar benötigen Bodybuilder viel Eiweiß, das ist auch richtig. Doch wer ist schon Bodybuilder? Fast niemand. Für die meisten normalen Menschen gelten einfach ganz andere Maßstäbe. So lässt sich die dort nötige Eiweißzufuhr auch ganz einfach über natürlichen Lebensmitteln steuern. So viel wie überall angegeben ist, ist gar nicht nötig. Des Weiteren bin ich der starken Meinung, dass Proteinshakes überteuert angeboten werden. Oft enthalten sind auch zweifelhafte Zusatzstoffe, auf die ich jetzt nicht eingehen werde.

Fazit

Proteinshakes KÖNNEN hilfreich für den Muskelaufbau sein. Ich finde aber sie sind NICHT nötig. Wenn du dich für den Kauf solcher Pulver entschieden hast, dann erkundige dich ausführlich, damit du am Ende keinen Shake hast, der zweifelhafte Stoffe enthält. Dann kann so ein Shake durchaus hilfreich sein, wenn du keine andere Möglichkeiten für eine natürliche Eiweißzufuhr hast.

Rudergerät

Das Rudergerät – der Allrounder

Unter den Ergometern und Heimtrainern gehören vor allem der Fahrradtrainer und der Crosstrainer zu den Standardmodellen. Diese garantieren ein leistungssteigerndes Training und verbrennen schnell Kalorien. Der Außenseiter unter den Ergometern ist das Rudergerät. Dies scheint auf den ersten Blick unscheinbar. Doch es bietet mehr als, nur ein intensives Ausdauertraining.

Vorteile des Rudergeräts

Ein Rudergerät ist nicht nur ein Ausdauergerät. Vielmehr vereint es Ausdauer- und Kraftsport in einem Gerät. Die Ruderzugmaschine simuliert den Bewegungsablauf beim Rudern. Ein Ruderzug wird mit beiden Händen umfasst und gemeinsam mit einer abdrückenden Beinbewegung zum Körper herangezogen. Bei diesem Bewegungsablauf werden also sowohl die Muskeln in beiden Armen, als auch die Beinmuskulatur in Anspruch genommen. Die schnelle Abfolge der Bewegungen erhöht die Herzfrequenz und bringt den Kreislauf auf Hochtouren. Es findet ein Herz-Kreislauf-Training statt, gleichzeitig werden durch Eigengewicht und der Bremseinheit im Gerät die Bein- und Armmuskulatur so in Anspruch genommen, dass ein Muskelaufbau stattfindet.
Wer sich ein Rudergerät für den Heimgebrauch anschaffen möchte wird feststellen, dass diese oftmals über eine Klappfunktion verfügen und somit äußerst platzsparend sind. Vor allem in kleinen Wohnungen ist dieser Heimtrainer ideal. Für das Training kann es einfach am gewünschten Ort mit einem einfachen Handgriff aufgebaut werden, anschließend schnell zusammengeklappt und aufgeräumt werden.

Nachteile des Rudergeräts

Der größte Nachteil eines Rudergeräts ist, dass die wirklich guten Geräte bei einem Preis von etwa 400-500 € beginnen. Eine solche Investition ist nicht für Jedermann möglich und sollte gut überdacht werden. Außerdem kann während des Trainings schnell Langeweile aufkommen. Während man auf einem Fahrradtrainer neben her noch ein Buch lesen kann, ist dies beim Rudergerät nicht möglich.
Auch der Bewegungsablauf will gelernt sein. Bei Fehlhaltungen und falscher Durchführung des Bewegungsablaufs beim Rudergerät können Verspannungen im Rückenbereich auftreten.

Wie funktioniert ein Rudergerät?

Ein Rudergerät ist ein Trainingsgerät, bei dem sich die trainierende Person auf einen Sitz setzt, welcher auf einer Schiene befestigt ist und mit beiden Händen einen Griff umfasst. Dieser ist an einer Leine befestigt, die wiederum mit der Schwungmasse und einem Bremssystem verbunden ist. Die Füße werden auf Trittbretter gestellt. Durch das Wegdrücken fährt der Sitz auf der Schiene nach hinten und mit ihm die trainierende Person. Gleichzeitig werden beide Hände zum Brustkorb gezogen. Dies simuliert den Bewegungsablauf während des Ruderns in einem Ruderboot. Oftmals kann die Bremswirkung im Gerät reguliert werden, wodurch die Intensität des Trainings steigt. Das Training wird jedoch weitestgehend von der trainierenden Person selbst bestimmt. Je schneller die Abstoßbewegungen auf einander folgen, desto anspruchsvoller für die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System wird die Trainingseinheit. Dieses Gerät bietet viel Spielraum und Steigerungspotential des Trainings.

Heimtraining mit dem Rudergerät

Das Rudergerät eignet sich ideal als Trainingsgerät für zu Hause. Die meisten Geräte können sehr klein zusammengeklappt und somit platzsparend verstaut werden. Außerdem ist der Bewegungsablauf beim Rudern sehr simpel und für Jedermann einfach durchzuführen. Durch das Training mit dem Rudergerät erspart man sich nicht nur die Cardioeinheit im Fitnessstudio, oder das Joggen gehen, sondern integriert gleichzeitig noch ein Krafttraining. Zeitliche Flexibilität und gewohnte Umgebung während des Trainings, sowie die Möglichkeit zum Beispiel vor dem Fernseher trainieren zu können, sind weitere Vorteile eines Heimtrainers.