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Das richtige Ergometer finden

Vom Couchmuffel zum Sportler

Nachdem ich meinen Ehemann nach ewiger Zeit endlich dazu gebracht habe, diesen Sommer mit mir draußen ein wenig Sport zu machen, ist er viel vitaler und aufgeweckter. Wir gehen regelmäßig eine Runde joggen oder drehen mit dem Fahrrad eine Runde, gehen mit ein paar Freunden zum Volleyball spielen und seit neuem wagen wir uns ans Tennis heran. Ich selbst habe genauso wie er noch nie in meinem Leben Tennis gespielt, weswegen es uns doppelt so viel Spaß macht, da wir beide noch unerfahren sind und keiner wirklich besser als der andere ist. Das Problem ist nur, dass der Sommer auch schon bald vorbei ist, dann fallen die meisten Sportarten, die wir zusammen machen, weg. Deshalb wollten wir uns ein Ergometer zulegen, damit wir im Winter nicht einrosten und nächstes Jahr wieder richtig durchstarten können.

Aber beim Kauf eines Ergometers gibt es mehr zu beachten als man zuerst annimmt.

Das richtige Ergometer

Der erste Punkt ist eigentlich selbstverständlich: Die Stabilität und Sicherheit. Das Ergometer muss stabil sein, damit ein sicherer Stand gewährleistet ist. Ansonsten wackelt es beim Training hin und her und das beeinträchtigt natürlich immens.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Schwungmasse des Ergometers mindestens acht Kilogramm beträgt. Beim Treten sollte alles flüssig laufen und keine Geräusche zu hören sein.
Man sollte sicherstellen, dass der Trainingscomputer leicht zu bedienen und vor allem übersichtlich ist, so dass die wichtigsten Werte, also die Trainingszeit, die Pulsfrequenz, die Leistung pro Watt und die Umdrehungen pro Minute, stets auf einem Blick zu sehen sind.

Die meisten Ergometer verfügen über einen Handpulssensor. Dieser ist oft aber nicht wirklich genau. Deshalb ist bei einem Puls-Orientiertem Training ein Brustgurt sehr von Vorteil. Dieser liegt nämlich direkt an der Brust an und kann so sehr genaue Angaben geben.

Ein richtiges Ergometer muss auch über ein gutes Bremssystem verfügen. Das Bremssystem reguliert den Widerstand und ist deshalb essenziell für ein erfolgreiches Training.
Für Fortgeschrittenere ist ein Ergometer, das verschiedene Trainingsprogramme anbietet, sehr von Vorteil. Dadurch kann gegen verschiedene Widerstände getreten werden, so dass viel Abwechslung dabei ist – wie beim richtigen Radfahren draußen.

Zu guter Letzt sollte das Ergometer über einen bequemen Sitz verfügen, der auch nach einer Stunde Training noch nicht unbequem wird, denn das wichtigste beim Training ist, dass es einem Spaß macht, aber wem macht ein schmerzendes Steißbein schon Spaß. In diesem Zusammenhang muss das Ergometer einen höhenverstellbaren Sitz und Griff. Eine falsche Rückenhaltung beim trainieren kann zusätzlich zu Rückenproblemen führen.

Unser eigenes Ergometer

Mein Mann und ich haben im Internet ein sehr preiswertes gebrauchtes Ergometer gefunden, das wir auch schon bestellt haben. Da wir ja nur im Winter das Ergometer nutzen werden, um fit zu bleiben, haben wir uns gedacht, dass ein gebrauchtes Ergometer vollkommen ausreicht. Zudem ist es gebraucht noch viel preiswerter, aber trotzdem in einem super Zustand.

Crosstrainer

Fit mit dem Crosstrainer

Der Crosstrainer ist ein Fitnessgerät speziell für das Ausdauertraining. Es findet Verwendung Zuhause oder im Fitnessstudio. Der Crosstrainer trainiert durch seine Bauform wesentlich mehr Hauptmuskelgruppen als der einfache Fahrradtrainer, welcher auf die Beinmuskulatur spezialisiert ist. So findet er immer öfter Verwendung in deutschen Haushalten.

Ein gelenkschonendes einfaches Training

Crosstrainer sind effektiver und besser als Fahrradtrainer. Statistiken belegen, dass sie mit einem Marktanteil von mehr als 50% zu dem beliebtesten Heimsportgerät gehören. Crosstrainer werden oft auch Ellipsentrainer genannt. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihres Berufes viel sitzen müssen, ist der Crosstrainer das perfekte Gerät, da es alle Muskeln fördert, die für den Alltag nötig sind. Für Menschen die gerne Abnehmen wollen ist seine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel besonders interessant. Die Bewegungsmuster auf dem Crosstrainer sind mit denen des Laufens vergleichbar, nur ist der Crosstrainer schonender für die Gelenke. Das liegt an den ausbleibenden Stoßbelastungen wie sie beim Joggen auftreten.

Crosstrainer kaufen – welche Faktoren sind entscheidend

Wie bei jedem Sportgerät gibt es auch beim Crosstrainer einige Dinge die beachtet werden sollten. Sie entscheiden über Schrottgerät oder einem guten Gerät. Wir zeigen nur welche Eigenschaften wichtig sind, präsentieren allerdings keine Testsieger oder sprechen keine Produktempfehlungen aus. Wer direkt auf der Suche nach guten Geräten ist dem wird hier weiter geholfen: Crosstrainer Test 2016

Verschiedene Bewegungsabläufe

Beim Crosstrainer Gerät wird zwischen drei verschiedenen Bewegungsmustern unterschieden.
1. Crosstrainer – Dieses Bewegungsmuster simuliert die Bewegungen wie sie beim Joggen stattfinden.
2. Ellipsentrainer – Hier wird eher das Bewegungsmuster wie es beim Walken stattfindet nachgeahmt.
3. Ellipse + – Hier wird ebenfalls das Walken simuliert, allerdings mit einer größeren Schrittlänge.

Bremssystem

Drei verschiedene Bremssystem Arten werden normal beim Crosstrainer verwendet
1. Magnetbremsen – Hier wird die gesamte Schwungmasse von einem Permanentmagneten gebremst. Die Stärke des Magneten lässt sich einstellen. Hier fehlen die Wattangaben und die Stufen sind nicht geeicht.
2. Induktionsbremsen – Hier wird die Schwungmasse von einem Magnetfeld, das durch eine elektrische Spule erzeugt wird, gebremst. Die elektrische Spannung lässt sich verstellen, was zu einer Änderung der Stärke des Magnetfeldes führt. Hier finden sich Wattangaben und die Stufen sind geeicht.
3. Generatorbremse – Diese Bremse arbeitet wie die Induktionsbremse, nur dass der Strom von der Generatorbremse selbst erzeugt wird. Ein Stromanschluss ist daher nicht mehr nötig.

Die Schwungmasse

Die Schwungmasse sorgt für einen gleichbleibenden Bewegungsablauf. Sie gleicht quasi den fehlenden Schwung wieder aus. Für Crosstrainer empfehlen wir mindestens 18 kg Schwungmasse und für den Ellipsentrainer mindestens 10 kg. Andernfalls ist ein gleichmäßiger Bewegungsablauf nicht garantiert.

Trainingscomputer

Verschiedene Programme und Funktionen sind toll für das Training mit dem Crosstrainer. Zu viele Funktionen allerdings verwirren und sind hinderlich für ein einfaches Training. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer zwar einen Computer hat, aber Sie nicht mit Funktionen bombardiert. Sechs verschiedene Programme sind vollkommen ausreichend.

Pulsmessung

Die Pulsmessung ist vor allem für Einsteiger sehr wichtig. Aber auch erfahrenere Sportler profitieren von der Pulsmessung. Den eigenen Puls immer im Auge zu haben erlaubt es stets in den perfekten Trainingsbereichen zu trainieren. Die Trainingsbereiche unterscheiden sind zwischen „Fit werden“, „Fett verbrennen“, und „Über-/ oder Unterforderung“.

Die Sicherheit

Die Geräte müssen eine große Belastung standhalten – über einen langen Zeitraum und immer wieder. Billige Geräte gehen schnell kaputt und der Sicherheitsaspekt ist nicht gegeben. Bekannte Testinstitute haben sich darauf spezialisiert Geräte hinsichtlich der Sicherheit zu überprüfen. TÜV und GS sind solche. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer möglichst eins oder mehrere dieser Prüfsymbole hat.

Das Training – diese Fehler unbedingt vermeiden

Lesehaltung: Den Kopf keinesfalls in eine Lesehaltung bringen. Dadurch können Verspannungen und Schmerzen in Nackenbereich entstehen. Der Crosstrainer ist nicht dazu geeignet um nebenbei zu lesen.
Hüftknick: Der Bewegungsablauf sollte flüssig und nach vorne ausgerichtet sein. Vermeiden Sie Pendelbewegungen nach außen sonst riskieren Sie Beschwerden in der Wirbelsäule.
Falscher Griff: Nehmen Sie die Griffe fest in die Hände. Nicht nur leicht in die Hände nehmen. So können Sie die Arme kraftvoll einsetzen.
Po rausstrecken: Das Gesäß nicht nach hinten rausstrecken. So fallen Sie schnell ins Hohlkreuz und riskieren Probleme im Lendenwirbelbereich.
Ballenlauf: Versuchen Sie immer möglichst mit dem ganzen Fuß Kontakt zu den Flächen zu haben. Nicht permanent auf den Ballen laufen, wobei dies für kurze Phasen empfehlenswert ist. Es trainiert besonders stark die Waden.

Als Quelle haben wir Ergometer Sport verwendet. Mehr solcher Tipps und Anleitungen finden Sie bei Ergometer Sport. Viel Spaß mit dem neuen Crosstrainer!

Ergometer Laufbänder

Ergometer und Heimtrainer – was ist der Unterschied?

Als ich mich vor einigen Jahren das erste Mal mit dem Thema Heimtrainer und Ergometer auseinandergesetzt habe, war mir nicht klar, worin genau der Unterschied zwischen diesen beiden Gerätegruppen besteht. Wie mir geht es vielen anderen auch. Mit Fragezeichen in den Augen stehen sie vor einer Auswahl an Trainingsgeräten und wissen letztlich nicht, welches das richtige ist.
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Trainingsgeräte auch kaum. Beide Gerätegruppen sind in Form eines Fahrradtrainers, Laufband, Crosstrainer, Rudergerät usw. erhältlich. Dennoch darf sich nicht jeder Crosstrainer auch gleichzeitig Ergometer nennen. Im Folgenden versuche ich ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.

Ergometer – für Sportler und medizinische Zwecke

Wenn wir an ein Belastungs-EKG denken haben wir das Bild eines Menschen auf einem Fahrradtrainer oder Laufband im Kopf, an dessen Körper einige Elektroden befestigt sind. Trainingsgeräte mit denen eine genaue Messung des Pulses möglich ist, sowie eine Widerstandsanzeige in Watt genau vorhanden ist, dürfen für den medizinischen und sportwissenschaftlichen Zweck benutzt werden und sich Ergometer nennen. Hier werden Werte wie der genaue Puls überwacht um die Körperleistung eines Menschen messen zu können. Anders als ein Heimtrainer ist ein Ergometer nicht ausschließlich für den Sport gedacht. Eher soll das Gerät Informationen über die trainierende Person liefern. Diese Informationen werden ausgewertet und für medizinische und sportwissenschaftliche Studien und Untersuchungen verwendet.

Heimtrainer – Sport und Fitness für Jedermann

Bei einem Heimtrainer handelt es sich um ein reines Sportgerät. Dieses kommt in Fitnessstudios, oder in privaten Haushalten zum Einsatz. An einem Heimtrainer kann oftmals der Widerstand verändert werden. Meist ist eine wattgenaue Anzeige jedoch nicht möglich. Wichtig beim Heimtrainer ist, dass die trainierende Person verschiedene Intensitäten einstellen kann. Auch eine Pulsüberwachung ist bei vielen Heimtrainern vorhanden. Diese erfolgt zumeist über Elektroden an den Handgriffen. Der Wert ist jedoch oftmals nicht sehr genau und dient nur der Orientierung, um beim Sport einen gewissen Puls halten zu können. Für medizinische Zwecke ist dieser ungenaue Wert jedoch nicht ausreichend.

Preisliche Unterscheidung und Kategorisierung

Der größte Unterschied zwischen einem Ergometer und einem Heimtrainer ist der Preis. Während Heimtrainer schon bei nur wenigen Euros starten, findet man kaum einen Ergometer im 3 stelligen Bereich. Ergometer sind in der Regel für medizinische Zwecke oder sportwissenschaftliche Studien gedacht und nicht für den Heimgebrauch vorgesehen. Hochleistungssportler beispielsweise, investieren jedoch gerne in ein hochwertiges Ergometer, um ihr Training und ihre Leistungen überwachen zu können.
Auch die Kategorisierung der Trainingsgeräte nach DIN Norm zeigt Unterschiede. Hier sind Ergometer aller Art in der Bezeichnung DIN 32932 A und Heimtrainer aller Art mit der Bezeichnung DIN 32932 B und DIN 32932 C versehen.

Rudergerät

Das Rudergerät – der Allrounder

Unter den Ergometern und Heimtrainern gehören vor allem der Fahrradtrainer und der Crosstrainer zu den Standardmodellen. Diese garantieren ein leistungssteigerndes Training und verbrennen schnell Kalorien. Der Außenseiter unter den Ergometern ist das Rudergerät. Dies scheint auf den ersten Blick unscheinbar. Doch es bietet mehr als, nur ein intensives Ausdauertraining.

Vorteile des Rudergeräts

Ein Rudergerät ist nicht nur ein Ausdauergerät. Vielmehr vereint es Ausdauer- und Kraftsport in einem Gerät. Die Ruderzugmaschine simuliert den Bewegungsablauf beim Rudern. Ein Ruderzug wird mit beiden Händen umfasst und gemeinsam mit einer abdrückenden Beinbewegung zum Körper herangezogen. Bei diesem Bewegungsablauf werden also sowohl die Muskeln in beiden Armen, als auch die Beinmuskulatur in Anspruch genommen. Die schnelle Abfolge der Bewegungen erhöht die Herzfrequenz und bringt den Kreislauf auf Hochtouren. Es findet ein Herz-Kreislauf-Training statt, gleichzeitig werden durch Eigengewicht und der Bremseinheit im Gerät die Bein- und Armmuskulatur so in Anspruch genommen, dass ein Muskelaufbau stattfindet.
Wer sich ein Rudergerät für den Heimgebrauch anschaffen möchte wird feststellen, dass diese oftmals über eine Klappfunktion verfügen und somit äußerst platzsparend sind. Vor allem in kleinen Wohnungen ist dieser Heimtrainer ideal. Für das Training kann es einfach am gewünschten Ort mit einem einfachen Handgriff aufgebaut werden, anschließend schnell zusammengeklappt und aufgeräumt werden.

Nachteile des Rudergeräts

Der größte Nachteil eines Rudergeräts ist, dass die wirklich guten Geräte bei einem Preis von etwa 400-500 € beginnen. Eine solche Investition ist nicht für Jedermann möglich und sollte gut überdacht werden. Außerdem kann während des Trainings schnell Langeweile aufkommen. Während man auf einem Fahrradtrainer neben her noch ein Buch lesen kann, ist dies beim Rudergerät nicht möglich.
Auch der Bewegungsablauf will gelernt sein. Bei Fehlhaltungen und falscher Durchführung des Bewegungsablaufs beim Rudergerät können Verspannungen im Rückenbereich auftreten.

Wie funktioniert ein Rudergerät?

Ein Rudergerät ist ein Trainingsgerät, bei dem sich die trainierende Person auf einen Sitz setzt, welcher auf einer Schiene befestigt ist und mit beiden Händen einen Griff umfasst. Dieser ist an einer Leine befestigt, die wiederum mit der Schwungmasse und einem Bremssystem verbunden ist. Die Füße werden auf Trittbretter gestellt. Durch das Wegdrücken fährt der Sitz auf der Schiene nach hinten und mit ihm die trainierende Person. Gleichzeitig werden beide Hände zum Brustkorb gezogen. Dies simuliert den Bewegungsablauf während des Ruderns in einem Ruderboot. Oftmals kann die Bremswirkung im Gerät reguliert werden, wodurch die Intensität des Trainings steigt. Das Training wird jedoch weitestgehend von der trainierenden Person selbst bestimmt. Je schneller die Abstoßbewegungen auf einander folgen, desto anspruchsvoller für die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System wird die Trainingseinheit. Dieses Gerät bietet viel Spielraum und Steigerungspotential des Trainings.

Heimtraining mit dem Rudergerät

Das Rudergerät eignet sich ideal als Trainingsgerät für zu Hause. Die meisten Geräte können sehr klein zusammengeklappt und somit platzsparend verstaut werden. Außerdem ist der Bewegungsablauf beim Rudern sehr simpel und für Jedermann einfach durchzuführen. Durch das Training mit dem Rudergerät erspart man sich nicht nur die Cardioeinheit im Fitnessstudio, oder das Joggen gehen, sondern integriert gleichzeitig noch ein Krafttraining. Zeitliche Flexibilität und gewohnte Umgebung während des Trainings, sowie die Möglichkeit zum Beispiel vor dem Fernseher trainieren zu können, sind weitere Vorteile eines Heimtrainers.