Das Rudergerät – der Allrounder

Unter den Ergometern und Heimtrainern gehören vor allem der Fahrradtrainer und der Crosstrainer zu den Standardmodellen. Diese garantieren ein leistungssteigerndes Training und verbrennen schnell Kalorien. Der Außenseiter unter den Ergometern ist das Rudergerät. Dies scheint auf den ersten Blick unscheinbar. Doch es bietet mehr als, nur ein intensives Ausdauertraining.

Vorteile des Rudergeräts

Ein Rudergerät ist nicht nur ein Ausdauergerät. Vielmehr vereint es Ausdauer- und Kraftsport in einem Gerät. Die Ruderzugmaschine simuliert den Bewegungsablauf beim Rudern. Ein Ruderzug wird mit beiden Händen umfasst und gemeinsam mit einer abdrückenden Beinbewegung zum Körper herangezogen. Bei diesem Bewegungsablauf werden also sowohl die Muskeln in beiden Armen, als auch die Beinmuskulatur in Anspruch genommen. Die schnelle Abfolge der Bewegungen erhöht die Herzfrequenz und bringt den Kreislauf auf Hochtouren. Es findet ein Herz-Kreislauf-Training statt, gleichzeitig werden durch Eigengewicht und der Bremseinheit im Gerät die Bein- und Armmuskulatur so in Anspruch genommen, dass ein Muskelaufbau stattfindet.
Wer sich ein Rudergerät für den Heimgebrauch anschaffen möchte wird feststellen, dass diese oftmals über eine Klappfunktion verfügen und somit äußerst platzsparend sind. Vor allem in kleinen Wohnungen ist dieser Heimtrainer ideal. Für das Training kann es einfach am gewünschten Ort mit einem einfachen Handgriff aufgebaut werden, anschließend schnell zusammengeklappt und aufgeräumt werden.

Nachteile des Rudergeräts

Der größte Nachteil eines Rudergeräts ist, dass die wirklich guten Geräte bei einem Preis von etwa 400-500 € beginnen. Eine solche Investition ist nicht für Jedermann möglich und sollte gut überdacht werden. Außerdem kann während des Trainings schnell Langeweile aufkommen. Während man auf einem Fahrradtrainer neben her noch ein Buch lesen kann, ist dies beim Rudergerät nicht möglich.
Auch der Bewegungsablauf will gelernt sein. Bei Fehlhaltungen und falscher Durchführung des Bewegungsablaufs beim Rudergerät können Verspannungen im Rückenbereich auftreten.

Wie funktioniert ein Rudergerät?

Ein Rudergerät ist ein Trainingsgerät, bei dem sich die trainierende Person auf einen Sitz setzt, welcher auf einer Schiene befestigt ist und mit beiden Händen einen Griff umfasst. Dieser ist an einer Leine befestigt, die wiederum mit der Schwungmasse und einem Bremssystem verbunden ist. Die Füße werden auf Trittbretter gestellt. Durch das Wegdrücken fährt der Sitz auf der Schiene nach hinten und mit ihm die trainierende Person. Gleichzeitig werden beide Hände zum Brustkorb gezogen. Dies simuliert den Bewegungsablauf während des Ruderns in einem Ruderboot. Oftmals kann die Bremswirkung im Gerät reguliert werden, wodurch die Intensität des Trainings steigt. Das Training wird jedoch weitestgehend von der trainierenden Person selbst bestimmt. Je schneller die Abstoßbewegungen auf einander folgen, desto anspruchsvoller für die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System wird die Trainingseinheit. Dieses Gerät bietet viel Spielraum und Steigerungspotential des Trainings.

Heimtraining mit dem Rudergerät

Das Rudergerät eignet sich ideal als Trainingsgerät für zu Hause. Die meisten Geräte können sehr klein zusammengeklappt und somit platzsparend verstaut werden. Außerdem ist der Bewegungsablauf beim Rudern sehr simpel und für Jedermann einfach durchzuführen. Durch das Training mit dem Rudergerät erspart man sich nicht nur die Cardioeinheit im Fitnessstudio, oder das Joggen gehen, sondern integriert gleichzeitig noch ein Krafttraining. Zeitliche Flexibilität und gewohnte Umgebung während des Trainings, sowie die Möglichkeit zum Beispiel vor dem Fernseher trainieren zu können, sind weitere Vorteile eines Heimtrainers.