Fit mit dem Crosstrainer

Der Crosstrainer ist ein Fitnessgerät speziell für das Ausdauertraining. Es findet Verwendung Zuhause oder im Fitnessstudio. Der Crosstrainer trainiert durch seine Bauform wesentlich mehr Hauptmuskelgruppen als der einfache Fahrradtrainer, welcher auf die Beinmuskulatur spezialisiert ist. So findet er immer öfter Verwendung in deutschen Haushalten.

Ein gelenkschonendes einfaches Training

Crosstrainer sind effektiver und besser als Fahrradtrainer. Statistiken belegen, dass sie mit einem Marktanteil von mehr als 50% zu dem beliebtesten Heimsportgerät gehören. Crosstrainer werden oft auch Ellipsentrainer genannt. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihres Berufes viel sitzen müssen, ist der Crosstrainer das perfekte Gerät, da es alle Muskeln fördert, die für den Alltag nötig sind. Für Menschen die gerne Abnehmen wollen ist seine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel besonders interessant. Die Bewegungsmuster auf dem Crosstrainer sind mit denen des Laufens vergleichbar, nur ist der Crosstrainer schonender für die Gelenke. Das liegt an den ausbleibenden Stoßbelastungen wie sie beim Joggen auftreten.

Crosstrainer kaufen – welche Faktoren sind entscheidend

Wie bei jedem Sportgerät gibt es auch beim Crosstrainer einige Dinge die beachtet werden sollten. Sie entscheiden über Schrottgerät oder einem guten Gerät. Wir zeigen nur welche Eigenschaften wichtig sind, präsentieren allerdings keine Testsieger oder sprechen keine Produktempfehlungen aus. Wer direkt auf der Suche nach guten Geräten ist dem wird hier weiter geholfen: Crosstrainer Test 2016

Verschiedene Bewegungsabläufe

Beim Crosstrainer Gerät wird zwischen drei verschiedenen Bewegungsmustern unterschieden.
1. Crosstrainer – Dieses Bewegungsmuster simuliert die Bewegungen wie sie beim Joggen stattfinden.
2. Ellipsentrainer – Hier wird eher das Bewegungsmuster wie es beim Walken stattfindet nachgeahmt.
3. Ellipse + – Hier wird ebenfalls das Walken simuliert, allerdings mit einer größeren Schrittlänge.

Bremssystem

Drei verschiedene Bremssystem Arten werden normal beim Crosstrainer verwendet
1. Magnetbremsen – Hier wird die gesamte Schwungmasse von einem Permanentmagneten gebremst. Die Stärke des Magneten lässt sich einstellen. Hier fehlen die Wattangaben und die Stufen sind nicht geeicht.
2. Induktionsbremsen – Hier wird die Schwungmasse von einem Magnetfeld, das durch eine elektrische Spule erzeugt wird, gebremst. Die elektrische Spannung lässt sich verstellen, was zu einer Änderung der Stärke des Magnetfeldes führt. Hier finden sich Wattangaben und die Stufen sind geeicht.
3. Generatorbremse – Diese Bremse arbeitet wie die Induktionsbremse, nur dass der Strom von der Generatorbremse selbst erzeugt wird. Ein Stromanschluss ist daher nicht mehr nötig.

Die Schwungmasse

Die Schwungmasse sorgt für einen gleichbleibenden Bewegungsablauf. Sie gleicht quasi den fehlenden Schwung wieder aus. Für Crosstrainer empfehlen wir mindestens 18 kg Schwungmasse und für den Ellipsentrainer mindestens 10 kg. Andernfalls ist ein gleichmäßiger Bewegungsablauf nicht garantiert.

Trainingscomputer

Verschiedene Programme und Funktionen sind toll für das Training mit dem Crosstrainer. Zu viele Funktionen allerdings verwirren und sind hinderlich für ein einfaches Training. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer zwar einen Computer hat, aber Sie nicht mit Funktionen bombardiert. Sechs verschiedene Programme sind vollkommen ausreichend.

Pulsmessung

Die Pulsmessung ist vor allem für Einsteiger sehr wichtig. Aber auch erfahrenere Sportler profitieren von der Pulsmessung. Den eigenen Puls immer im Auge zu haben erlaubt es stets in den perfekten Trainingsbereichen zu trainieren. Die Trainingsbereiche unterscheiden sind zwischen „Fit werden“, „Fett verbrennen“, und „Über-/ oder Unterforderung“.

Die Sicherheit

Die Geräte müssen eine große Belastung standhalten – über einen langen Zeitraum und immer wieder. Billige Geräte gehen schnell kaputt und der Sicherheitsaspekt ist nicht gegeben. Bekannte Testinstitute haben sich darauf spezialisiert Geräte hinsichtlich der Sicherheit zu überprüfen. TÜV und GS sind solche. Achten Sie also darauf, dass der Crosstrainer möglichst eins oder mehrere dieser Prüfsymbole hat.

Das Training – diese Fehler unbedingt vermeiden

Lesehaltung: Den Kopf keinesfalls in eine Lesehaltung bringen. Dadurch können Verspannungen und Schmerzen in Nackenbereich entstehen. Der Crosstrainer ist nicht dazu geeignet um nebenbei zu lesen.
Hüftknick: Der Bewegungsablauf sollte flüssig und nach vorne ausgerichtet sein. Vermeiden Sie Pendelbewegungen nach außen sonst riskieren Sie Beschwerden in der Wirbelsäule.
Falscher Griff: Nehmen Sie die Griffe fest in die Hände. Nicht nur leicht in die Hände nehmen. So können Sie die Arme kraftvoll einsetzen.
Po rausstrecken: Das Gesäß nicht nach hinten rausstrecken. So fallen Sie schnell ins Hohlkreuz und riskieren Probleme im Lendenwirbelbereich.
Ballenlauf: Versuchen Sie immer möglichst mit dem ganzen Fuß Kontakt zu den Flächen zu haben. Nicht permanent auf den Ballen laufen, wobei dies für kurze Phasen empfehlenswert ist. Es trainiert besonders stark die Waden.

Als Quelle haben wir Ergometer Sport verwendet. Mehr solcher Tipps und Anleitungen finden Sie bei Ergometer Sport. Viel Spaß mit dem neuen Crosstrainer!